Jahreshauptversammlung am 12.03.2019

Am "vollen Haus" konnte man erkennen, dass sich viele (74) für das Thema "Hochbeete" interessieren.
Vielleicht waren fast alle auch deshalb frühzeitig da, weil man erfahren hatte, dass es einen neuen Vorstand geben wird.
Ein bisschen Fachsimpeln mit Gleichgesinnten vor dem Vortrag schadet aber auch nie.

Um die aufwendige Tischdekoration haben sich dieses Jahr gleich 4 Damen gekümmert: Sabine Birk, Gabi Hartmann, Marlene Huber und Petra Weiser. Irgendjemand hatte wohl geahnt, dass so viele Besucher kommen würden und hatte ausreichend Töpfe und Häschen besorgt. Die Deko darf von den Besuchern immer mitgenommen werden.

Der Jahresrückblick bei uns findet immer nach dem Motto statt: Tue Gutes und rede darüber, aber nicht so lange, dass sich alle langweilen. Der erste Vorsitzende fasste in kurzen Worten zusammen, welche Aktivitäten letztes Jahr stattfanden und der Kassier stellte in gewohnt launiger Art die Eckdaten der geprüften Kasse vor.

Der neue Presswart Karl Knappich, der nach dem überraschenden Tod von Eduard Waibl dessen Aufgabe übernommen hat, bewies sein Fachwissen gleich durch einen kleinen Vortrag über die Auswirkungen von mangelnder Sauberkeit auf die Haltbarkeit des Saftes

In Rekordzeit, nämlich 8 Minuten, führte unser erster Bürgermeister, Martin Hinterbrandner, nach der Entlastung des Vorstandes die Wahlen durch. Der erste Vorsitzende, Wolfgang Tenzer, gab nach 20 Jahren Amtszeit seinen Posten an eine Doppelspitze ab. Zu seinen Nachfolgern wurden, ohne Gegenkandidat, Daniel Klaus (bisher Beisitzer) und Thomas Reichert (neu im Vorstand) gewählt. In ihren Ämtern als 2.Vorsitzende und Kassier wurden, ohne Gegenkandidaten, Petra Weiser beziehungsweise Norbert Pfanzelt bestätigt. Letztgenannter antwortete schmunzelnd auf die Frage, wie lange er es denn noch machen werde: "Solange die Kasse nicht leer ist, hör' ich nicht auf." Außerdem wurden im Amt wiedergewählt die Beisitzer Marlene Huber und Richard Schnitzer, der krankheitsbedingt nicht da war. Georg Lerchenmüller kandidierte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr.

Nachdem sich Martin  Hinterbrandner (Bürgermeister) und Helmut Gehlert  (Museumsverein) für die großzügigen Spenden des Gartenbauvereins bedankt hatten, hielt der Kassier eine kurze Laudatio auf den scheidenden 1. Vorsitzenden. Wolfgang Tenzer bedankte sich für den überreichten Reisegutschein und wünschte dem neuen Vorstand alles Gute.

Dass man einen Vortrag auch ohne High-Tech spannend gestalten kann, bewies Christian Müller. Nur mit Stichpunkten auf kleinen Karten "bewaffnet" referierte er über Geschichte, Aufbau und Bepflanzung von Hochbeeten in blumigem allgäuer Dialekt. Als Hofbesitzer hatte er nicht nur Antworten auf alle Fragen, sondern präsentierte auf witzige Art auch ungewöhnliche Konstruktionsmöglichkeiten.